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Information und Prävention  
   Facts zu HIV und Aids


  


HIV-infiziert oder HIV-positiv zu sein bedeutet, dass eine Ansteckung mit dem HI-Virus vorliegt. Infolge der Infektion kommt es in den meisten Fällen zu einer progressiven Schädigung des Immunsystems.

Um sich mit dem HI-Virus anzustecken, muss es zu einem Austausch von Körperflüssigkeiten kommen. Blut, Samen- oder Scheidenflüssigkeit einer Person muss in die Blutbahn einer anderen Person gelangen. Andere Körperflüssigkeiten wie Speichel oder Schweiß sind nicht ansteckend.
Entscheidend für eine Infektion ist neben der Menge der infektiösen Flüssigkeit auch die Größe der Eintrittspforte, die Virenkonzentration und die Dauer des Kontakts mit der infektiösen Flüssigkeit.


Ungeschützter Geschlechtsverkehr (Anal- oder Vaginalverkehr ohne Kondom) ist der häufigste Übertragungsweg.
Auch bei Oralverkehr (Berührung von Mund und Genitalien) kann ein Infektionsrisiko bestehen.

Beim gemeinsamen Gebrauch von ungereinigten (nicht desinfizierten) Spritzen, kann infiziertes Blut direkt in die Blutbahn gelangen.

Eine HIV-infizierte Mutter kann das Virus während der Schwangerschaft, bei der Geburt und beim Stillen auf ihr Kind übertragen. Bei rechtzeitiger und richtiger Behandlung kann dieses Risiko stark reduziert werden.

Nach dem heutigen Stand der Wissenschaft ist davon auszugehen, dass es bei den meisten HIV-infizierten Menschen nach einem Zeitraum von 10 bis 15 Jahren zu einer Schädigung des Immunsystems kommt.
HIV-Infektionen verlaufen sehr unterschiedlich und sind von einer Reihe individueller Bedingungen wie z. B. Geschlecht, Alter oder dem allgemeinen Immunzustand abhängig.

HIV-infiziert oder HIV-positiv zu sein bedeutet, dass eine Ansteckung mit dem HI-Virus vorliegt. Infolge der Infektion kommt es in den meisten Fällen zu einer progressiven Schädigung des Immunsystems.

Um sich mit dem HI-Virus anzustecken, muss es zu einem Austausch von Körperflüssigkeiten kommen. Blut, Samen- oder Scheidenflüssigkeit einer Person muss in die Blutbahn einer anderen Person gelangen. Andere Körperflüssigkeiten wie Speichel oder Schweiß sind nicht ansteckend.
Entscheidend für eine Infektion ist neben der Menge der infektiösen Flüssigkeit auch die Größe der Eintrittspforte, die Virenkonzentration und die Dauer des Kontakts mit der infektiösen Flüssigkeit.


Ungeschützter Geschlechtsverkehr (Anal- oder Vaginalverkehr ohne Kondom) ist der häufigste Übertragungsweg.
Auch bei Oralverkehr (Berührung von Mund und Genitalien) kann ein Infektionsrisiko bestehen.

Beim gemeinsamen Gebrauch von ungereinigten (nicht desinfizierten) Spritzen, kann infiziertes Blut direkt in die Blutbahn gelangen.

Eine HIV-infizierte Mutter kann das Virus während der Schwangerschaft, bei der Geburt und beim Stillen auf ihr Kind übertragen. Bei rechtzeitiger und richtiger Behandlung kann dieses Risiko stark reduziert werden.

Verlauf der HIV-Infektion/ Ausbruch von AIDS

Noch immer ungeklärt ist die Tatsache, ob eine Infektion mit HIV zwangsläufig zu AIDS führen muss. Unklar ist auch, durch welche Faktoren das Virus angeregt und in seiner Aktivität verstärkt wird. Eine wichtige Rolle hierbei spielen sicher körperliche, geistige und seelische Belastungen sowie das soziale Umfeld von Betroffenen, es gibt auch Hinweise auf den Einfluss der individuellen Einstellung auf den Infektionsverlauf.
Verlauf, Dauer und Symptome sind bei jeder/m HIV-Infizierten unterschiedlich. Es gibt Infizierte, die nach 15-20 Jahren ohne Therapie asymptomatisch sind, andere erkranken früh immer wieder an leichten und/oder ernsten Infektionen. Im Durchschnitt dauert die Inkubationszeit etwa 10 bis 12 Jahre.

Akute Infektion

Ein bis zwei Wochen nach einer Ansteckung kann es im Rahmen der sogenannten akuten HIV-Infektion zu Symptomen einer Grippe oder eines Pfeiffer’schen Drüsenfiebers kommen: Fieber, Lymphknotenschwellung, Müdigkeit, Muskel- und Gelenksschmerzen, gelegentlich ein Hautausschlag. Dann bekommt das Immunsystem die Viren in den Griff, die Viruszahl (Viral Load) wird sehr stark reduziert, das Virus aber nicht restlos aus dem Körper entfernt. Dieser Status bleibt dann länger aufrecht, die Infektion tritt über in die Latenzphase.

Latenzphase (symptomfreie Phase)

Sie bezeichnet den nun folgenden Zeitraum bis zum Auftreten erster Symptome, dauert im Schnitt unbehandelt zehn bis zwölf Jahre, kann aber auch nur Monate dauern, bzw. vielleicht lebenslang. Die meisten Menschen fühlen sich in dieser Zeit körperlich gesund und haben auch kein deutlich höheres Risiko zu erkranken als nicht Infizierte. Daher reicht es bei bekannter Infektion aus, sich alle drei bis sechs Monate einer routineuntersuchung zu unterziehen. Wenn die CD4-Zellzahl zu sinken beginnt bzw. die Viruslast (Anzahl der Viren im Blut) zu steigen beginnt, können opportunistische Infektionen auftreten, die asymptomatische Phase ist nun zu Ende, es kommt zum Ausbruch von AIDS (Aquired Immunodeficiency Syndrom).

Erste Symptome

Bei einem Teil der Infizierten kommt es irgendwann zum Stadium der Lymphadenopathie (LAS) mit Lymphknotenschwellungen an mindestens 2 Körperstellen, länger als 8 Wochen anhaltend. Im weiteren Verlauf kann es zu starkem Gewichtsverlust, Nachtschweiß, Fieber und Durchfall kommen. Da diese Symptome sehr unspezifisch sind und nicht krankheitstypisch, sollte die Diagnose nur von einer/m in diesem Bereich erfahrenen Ärzt/in gestellt werden.

HIV-assoziierte Krankheiten

Die zunehmende Abwehrschwäche spiegelt sich in einer weiteren Reduktion der CD4-Zellen wider. Jetzt können HIV-assoziierte Krankheiten auftreten, die allerdings nicht typisch für AIDS sind (also keine „AIDS-definierenden“ Krankheiten). Dazu gehören z.B. bakterielle Lungenentzündungen und Gehirnhautentzündungen, Gürtelrose, Pilzbefall des Mundes oder Genitalbereichs, periphere Neuropathien (Nervenschädigungen) etc. Diese Erkrankungen sind allerdings nicht immer zu beobachten. Selbst bei voll entwickelter Abwehrschwäche mit stark verminderter CD4-Zellzahl kann die Infektion jetzt noch symptomlos verlaufen, ehe sich schwere Erkrankungen entwickeln.

AIDS-definierende Erkrankungen

Dazu zählen einerseits die opportunistischen Infektionen:
 Pneumocystis carinii Pneumonie (PCP): aggressive Form der Lungenentzündung, in den 80er Jahren eine der häufigsten Todesursachen bei AIDS-Erkrankten
 Infektionen mit Candida albicans: generalisierte Ausbreitung des Candidapilzes
 Toxoplasmose: dieser Erreger befällt gerne das zentrale Nervensystem und kann dort zu Symptomen wie epileptische Anfälle bis hin zu Lähmungserscheinungen führen
 Cytomegalie: befällt ebenfalls gerne das Nervensystem, aber auch das Auge, kann zur Erblindung führen
 gewisse Verläufe von Herpes simplex-Infektionen
 Tuberkulose.

Andererseits gehören zu den AIDS-definierenden Erkrankungen Tumoren wie:
 das Kaposi-Sarkom: befällt hauptsächlich die Haut, aber auch Schleimhäute, v.a. in Darm und Lunge; führt früh zu Läsionen vor allem an gut sichtbaren Hautstellen wie Kopf oder Hals. Durch diese Tumoren wird die Krankheit das erste Mal auch für die Umwelt der/des Betroffenen sichtbar, dies führt zu einer starken psychischen Belastung, die Erkrankung kann nicht mehr verborgen werden.
 Gebärmutterhalskrebs
 maligne Lymphome.

Medikamentenmenge und Einnahmemodus bestimmen den Tagesablauf aidskranker Menschen

Durch die Fortschritte in der antiretroviralen Therapie kam es seit 1996 zu einem eindrucksvollen Rückgang an neuen Erkrankungen.
Die Wirkweise der verfügbaren Kombinationstherapien ist wie der Verlauf einer HIV-Infektion sehr von den unterschiedlichen individuellen Bedingungen abhängig.
Erklärtes Ziel der Therapien ist es, die Virenkonzentration zu minimieren, d. h. unter die Grenze der Nachweisbarkeit zu senken und die Zahl der CD4-Lymphozyten zu heben.
Dieses Ziel hängt neben vielen anderen Faktoren von der Bereitschaft und Fähigkeit der Patienten ab, die immense Herausforderung des sehr rigorosen Therapieregimes anzunehmen und zu bestehen.

Für den Erfolg einer Therapie kann ausschlaggebend sein, möglichst früh über eine Infektion Bescheid zu wissen, sich regelmäßig untersuchen zu lassen und rechtzeitig mit einer Kombinationstherapie zu beginnen.

Eine Therapie konsequent durchzuhalten, erfordert sehr viel Disziplin und Energie. Gemeinsam mit Ärzten und Ärztinnen bieten die Aidshilfen Unterstützung an, um mit dieser Herausforderung zurecht zu kommen.

HIV-AK-Test (Aids-Test) ­ kostenlos und anonym
Der Test zum Nachweis der HIV-Antikörper kann bei den AIDS-Hilfen Österreichs kostenlos und anonym gemacht werden. Von einigen AIDS-Hilfen werden auch kostenlose Tests zum Nachweis einer Hepatitis-Infektion (HBV und HCV) angeboten. Die Aussagekraft eines negativen Testergebnisses ist nur dann gewährleistet, wenn das diagnostische Fenster (Zeitraum von drei Monaten) berücksichtigt wird.


Ein negatives Testergebnis bedeutet, dass keine HIV-Antikörper nachgewiesen werden konnten. Das heißt, dass die getestete Person bis vor 3 Monaten nicht HIV-infiziert war.

Ein postives Testergebnis bedeutet, dass Antikörper nachgewiesen wurden: es hat also eine Infektion stattgefunden. Jeder positive HIV-Ak-Test wird durch zwei weitere, voneinander unabhängige Tests bestätigt.

Der HIV-Antigentest
Der HIV-Antigentest weist Virusbestandteile im Körper nach und hat den Vorteil, dass dadurch das diagnostische Fenster verkürzt werden kann. In vielen Labors werden der HIV-Antikörper- und der HIV-Antigentest als HIV-DUO-Test gemeinsam eingesetzt.

Der PCR-Test: ein Meilenstein.
Die zur Zeit modernste Methode, Blutspenden auf Krankheitserreger zu testen, ist der PCR-Test. Dieses molekularbiologische Verfahren der Polymerasenkettenreaktion, das auf Grundlagen der Gentechnik basiert, weist die das Blut verunreinigenden Viren direkt nach und nicht wie beim AK-Test nur die Antikörper. Dadurch kann der zeitliche Rahmen des sog. diagnostischen Fensters z. B. bei einer Hepatitis C-Infektion um die Hälfte reduziert werden. Österreich ist eines der wenigen Länder, in denen seit Anfang 1999 alle Blutspenden auf Hepatitis C-Erreger getestet werden. Die meisten Blutspendeeinrichtungen in Österreich setzen den PCR-Test auch zum Nachweis von Hepatitis B und HI-Viren ein. Die Gefahr, sich mit Spenderblut oder -produkten zu infizieren, wird dadurch erheblich eingeschränkt.

Treue ist eine Sache, Verantwortung für den eigenen Körper wie für die Gesundheit des Partners eine andere. Aids ist unter Schwulen stärker verbreitet als in der übrigen Bevölkerung, und es ist keine Frage von Alter und Aussehen. Dem Krankheitsbild Aids geht eine HIV-Infektion voraus, die über den Austausch von Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma und Scheidenflüssigkeit stattfinden kann. Aids zählt zu den sexuell übertragbaren Krankheiten, andere sind z.B. Hepatitis oder Tripper. Für alle Erkrankungen gilt: Bei Beschwerden ist ganz wichtig, sofort zu einem Arzt zu gehen und e dem Freund oder Partner zu sagen.
Hast Du Fragen zu HIV und Aids, wende Dich an die Aidshilfe n deiner Nähe. Dort wird dir bei der Suche nach einem Arzt, mit dem Du offen sprechen kannst, geholfen. Noch etwas: Wenn du dich bei einem Arzt nicht wohl fühlst, zögere nicht, dir einen anderen zu suchen.



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