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Drogen

Allgemeines

Rauchen gilt immer noch als cool
Rauchen gilt immer noch als cool

Solange man die menschliche Existenz überblicken kann, begleiteten ihn berauschende Substanzen, die man heute als Drogen bezeichnen würde. So sind Vorformen des Biers und des Weins seit rund 9.000 Jahren bekannt. Auch zahlreiche pflanzliche Substanzen, die Rauschzustände hervorrufen können, wurden, vor allem aus religiösen und/oder kulturellen Gründen, verwendet.

Heutzutage werden derartige Substanzen entweder getrunken, gegessen, inhaliert, geschnupft oder auch gespritzt. In der heutigen Zeit kann man Drogen, neben anderen Unterteilungen, in legale und illegale unterteilen.

Legale Drogen

Die jeden bekannten und von fast allen Menschen benutzten Drogen sind der Alkohol und der Tabak. Die alkoholische Gärung ist seit etwa 9.000 Jahren bekannt. Es war die Zeit, in der die Menschen von Jägern und Sammlern allmählich sesshaft und zu Bauern wurden. Der Tabak wird seit dem späten 16. Jahrhundert in Europa angebaut. Er wurde aus Amerika eingeführt und sehr schnell zu einem beliebten Genussmittel.

Alkoholkonsum ist gesellschaftlich akzeptiert
Alkoholkonsum ist gesellschaftlich akzeptiert

Obwohl legal, sind Alkohol und Tabakgenuss zu schweren Belastungen für die Industrienationen geworden. Jährlich erkranken in Deutschland 60 Personen auf 100 000 Einwohner an einem Bronchialkarzinom. 80 - 90 Prozent davon sind als alleinige Ursache auf das Rauchen zurückzuführen. Viele Menschen werden aufgrund des Rauchens Opfer von Herz- Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkten oder Raucherbeinen. 6,8 Millionen sind nikotinabhängig. Diese Schreckenszahlen sind dem Jahrbuch Sucht 2001 der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren (DHS) zu entnehmen.

Die Zahl der schwer alkoholkranken Menschen wird in der Bundesrepublik auf ca. 1,6 Millionen geschätzt. Viele Menschen werden im Straßenverkehr, in den Betrieben, in den Krankenhäusern, um hier nur einiges zu nennen, Opfer von alkoholisierten Personen. In Russland beispielsweise ist der Alkohol zu einer existenzbedrohenden Gefahr geworden.

In den USA muss die Zigarettenindustrie viele hundert Milliarden Dollar als Entschädigung zahlen. Ein bisher einmaliger Vorgang. Rauchen und Alkoholgenuss sind dort stark reglementiert und in der Öffentlichkeit vielfach verpönt oder sogar verboten.

Illegale Drogen

Marihuana
Marihuana

Als illegale Drogen gelten alle natürlichen oder künstlichen Substanzen, die in den Anlagen 1 bis 3 des Betäubungsmittelgesetzes aufgeführt sind.

Die bekanntesten illegalen Drogen sind sicherlich Haschisch bzw. Marihuana, Crack, Kokain, Morphium und Heroin und diverse synthetisch hergestellte Drogen (Designer-Drogen).

Dem Betäubungsmittelgesetz zufolge ist der Erwerb, der Besitz, der Handel, die Herstellung nur unter sehr strengen Bedingungen erlaubt. Legal sind sie vor allem für den medizinischen Einsatz sowie für Forschungszwecke. Kurioserweise ist jedoch der Konsum der an sich illegalen Drogen nicht verboten und daher auch nicht mit Strafe bedroht.

Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. März 1994 zuletzt geändert am 28. März 2000 ist in einem eigenen Kapitel vorgestellt. Das Gesetz heißt übrigens exakt:

Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln.

 

 

Alkohol

 

Eine kurze Einführung:

Alkoholabhängigkeit bzw. Sucht entwickelt sich in der Regel langsam. Die Bindung an die Droge Alkohol kann dann stark werden und entsprechend schwer zu überwinden sein. Das Fehlen des Alkohols führt bei Abhängigen zu körperlichen und / oder seelischen Entzugserscheinungen wie Schlafstörungen, Schweißausbrüchen und Morgentlichem Zittern bis hin zu Krampfanfällen, optischen und akustischen Halluzinationen ( weiße Mäuse ) und dem " Delirium tremens " sowie Unruhe, Gereiztheit, vielfältigen Ängsten und depressiven Verstimmungen bis hin zu Selbstmordgedanken. Alkoholabhängige sterben überdurch -
schnittlich häufiger durch Selbsttötung.
 
 

Alkoholabhängige sind unfähig ihren Alkoholkonsum selbst dauerhaft und in Übereinstimmung mit ihrem Wollen zu steuern. Aber Alkoholabhängigkeit ist nicht eine Frage der konsumierten Alkoholmenge! Es gibt sowohl Alkoholabhängige, die zeitweise abstinent leben ( " Quartalssäufer " ) als auch solche, die zwar ihren täglichen Konsum kontrollieren können, jedoch selbst zu kurzen Abstinenzphasen unfähig sind ( " Spiegeltrinker " )
 
 

Je weiter die Abhängigkeit bzw. die Suchtentwicklung fortschreitet, desto gravierender werden die körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Schäden. Sie verstärken sich teilweise gegenseitig, so dass Alkoholabhängige ab einem gewissen Punkt immer rascher auf den Zusammenbruch hinsteuern. Schuld und Schamgefühle können zum Rückzug aus Freundschaften führen, während gleichzeitig die zunehmende Isolation zu verstärktem Alkoholkonsum führt.

Sind Sie alkoholkrank ?

Nr. Frage Ja Nein
1. Zittern die Hände in letzter Zeit häufiger?
2. Haben Sie häufiger Brechreiz, besonders morgens?
3. Werden zittern und Brechreiz besser, wenn Sie Alkohol trinken?
4. Sind Sie in letzter Zeit besonders nervös?
5. Haben Sie in Zeiten erhöhten Alkoholkonsums weniger gegessen?
6. Fühlen Sie sich ohne Alkohol unruhig?
7. Haben Sie nach den ersten Gläsern ein unwiderstehliches Verlangen weiterzutrinken?
8. Haben Sie in letzter Zeit öfter Schlafstörungen?
9. Haben Sie nach dem Trinken starke Gedächtnislücken?
10. Vertragen Sie zur Zeit weniger Alkohol als früher?
11. Hatten Sie nach dem Trinken schon mal Schuldgefühle?
12. Haben Sie sich schon mal vorgenommen nicht zu bestimmten Zeiten zu trinken?
13. Bringt Ihr Beruf Alkoholtrinken mit sich?
14. Wurden Sie im Job schon einmal wegen Ihrem Alkoholkonsum angesprochen?
15. Sind Sie weniger leistungsfähiger, seitdem Sie trinken?
16. Trinken Sie gerne und regelmäßig wenn Sie alleine sind?
17. Haben Sie einen Kreis von Bekannten in dem viel getrunken wird?
18. Fühlen Sie sich selbstbewusster, wenn Sie Alkohol getrunken haben?
19. Haben Sie zu Hause oder im Betrieb einen Alkoholvorrat angelegt?
20. Trinken Sie Alkohol, um Stress zu bewältigen?
21. Hatten Sie wegen Ihres Trinkens schon finanzielle Probleme?
22. Hatten Sie wegen Fahrens unter Alkohol schon mit der Polizei zu tun?

Auswertung Für jede "Ja " Antwort bei den Fragen 3, 6, 7, 14 gibt es vier Punkte, bei den anderen Fragen jeweils einen Punkt. Bei einer Gesamtpunktzahl von 6 Punkten und mehr liegt bei Ihnen möglicherweise eine Alkoholgefährdung vor.

 

Achtung Rückfallgefahren

 

Die nachstehend aufgefürten ALKOHOLIKA und MEDIKAMENTE sind alle geeignet, beim Alkoholiker - aber auch bei anderen Suchkranken Menschen -Rückfälle herbeizuführen. Es kann hier nur ein Teil der suchtauslösenden Mittel benannt werden, die aber in ihrer Anzahl ein Vielfaches ausmachen. Bei Medikamenten sollte im Zweifelsfall immer mit einem suchterfahrenen Arzt ehrlich gesprochen werden.

  • Alle alkoholhaltigen Getränke ( Bier, Wein , Sekt u.s.w. )

  • Gemischte Getränke wie Schorlen , Radler, Mixgetränke aus Alkohol mit Sprudel

  • Alkoholfreies Bier, Sekt ,Wein

  • Soßen die mit Alkohol verfeinert sind.

  • Gefüllte Schokoladen (z.B. Mon Cherie, Tobler-o-Rum, Cocnacbohnen) sowie Pralinen mit Alkoholgehalt oder Zusätzen.

  • Alkoholische Zusätze in Kuchen und Torten.

  • Klosterfrau Melissengeist, Melissenkuller u.a.

  • Hustensäfte, Hustentropfen, alle Aufbaumittel in flüssiger Form ( Frauengold, Buer - Lecithim u.s.w. )

  • Sämliche Baldrianprodukte

  • TABLETTEN - Achtung Gefahr des Umsteigens



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