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Diese Seite wurde von Marco geschrieben und von mir NICHT verändert!

 

Ich möcht nicht mehr sein! 

Auslöschen, alles, alles weg. Weg was nur irgend geht.
Weit weg - alles weg. Alles löschen, so dass ich nie
existiert habe, das wär was. So müßt es sein, so
wär es am besten. Wenn man dann noch die
Erinnerungen löschen könnte, das wär die Lösung.
Niemals existent gewesen sein, niemals da gewesen
sein. Nicht mal eine Spur im Staub der Sterne.
Nichts. Niemand wird mich vermissen. Niemand
hat mich je gekannt. Ich war nicht da. Warum
bloß geht das nicht?

So bleibt viel zu viel. Von mir. Und die Schuld
den anderen gegenüber. Wie kann ich nur
verschwinden, ohne da gewesen zu sein? Warum
macht man es mir so schwer. Wer löscht Erinnerungen?
Wer hat überhaupt Erinnerungen an mich? Vielleicht
sind das so wenige, daß sich ein Gedanke daran
vielleicht sogar zuviel verschwendet ist? Vielleicht
verfliegen sie von allein? Vielleicht sollte ich einfach
gehen? Wer wartet schon auf mich? Wer braucht
mich? Einen Verlierer? Alle wollen nur Gewinner.
Ich gehöre nicht dazu. Ich habe noch nie gewonnen.
Ich habe kein Zuhause, kein Ziel. Es ist vorbei.
Die wenigen Freunde, die ich hatte, sind wohl auch
keine. Keiner interessiert sich für mich. Ich bin
Luft, unwichtig.

Ich bin nicht mal richtig traurig. Es ist ebend so.
Was soll ich nur tun?


Dieser Abschiedsbrief ist real, er existiert. Er entstand nicht aus einer Laune oder Deprie heraus. Er lässt das mögliche Ende zwar offen, aber die Situation war derart von so viel Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeit und Leere geprägt, dass das Ende zwangsläufig erschien. Er ist so wiedergegeben, wie er handschriftlich verfasst wurde. Samt aller Rechtschreibefehler...

Mit sanfter stimme sagte er mir, ich solle ihm folgen.
Natürrlich folgte ich ihm, doch er stieß mich hinab in den Abgrund...

Jemand anderes meinte, ich solle vertrauen.
Ich vertraute, und wenig später bekam ich einen festen Tritt...

Ich nahm die mir gegebene Hand, die man mir anbot.
Doch schon bald ließ man meine wieder los...

Ich habe darrüber gesprochen, wie ich mich fühlte.
Später dann habe ich das kreischende lachen ertragen müssen...

Einst hat mir jemand, ein paar Tränen getrocknet.
Kurz danach hat er sie mir zurück gegeben, und ich bin an ihnen ertrunken...

Ihr sagt immer noch, ich sollte vertrauen, sollte reden, ihr würdet helfen...
doch ich, ich drehe mich leicht lächelnd um...

Du hast viele Worte gesprochen,
die andere Dir in den Mund gelegt haben.
... hast Du schon Deine Worte gesagt?

Du hast vieles gesehen,
worauf andere Dich aufmerksam machten.
... hast Du schon mit Deinen Augen geschaut?

Du hast vieles gemacht,
was andere so tun.
... hast Du schon Dein Herz machen lassen?

Du hast viel gefühlt,
wie andere sagen, man fühle so.
... hast Du schon einmal Dich gespürt?

Schmerz schärft alle meine Sinne,jede Faser ist gestimmt.
Und ich hör den Körper singen,wenn der Schmerz die Last mir nimmt.Glück durchströmt den ganzen Körper.
Schmerz treibt jeden Schmerz heraus.
Um auf diese Art zu fühlen,nehm ich all das Leid in Kauf.
Ich verletze nur die Hülle.
Alles was darunter liegt,hab ich so tief eingeschlossen,dass es sich mir selbst entzieht

Ich sagte zu dir, ohne dich könnte ich nicht leben, du glaubtest mir nicht.
Ich sagte zu dir, dass ich dich liebe, du wolltest es nicht hören.
Ich sagte zu dir, dass ich es nicht packe, das interessierte dich nicht.
Doch glaub mir: Auch du wirst an meinem Grabe stehen und weinen.
Und du wirst dich fragen: "Warum habe ich ihm nicht zugehört?", doch dann ist es zu spät...


Unfähig ehrlich zu sein:

Ich habe geweint,
und alle sahen Lachtränen
in meinen Augen,
weil ich nach außen hin lachte.

Ich habe geschwiegen,
und alle dachten,
ich habe nichts zu sagen,
während es in mir schrie.

Ich habe geliebt,
aber du konntest es nicht wissen,
da ich dir Belangloses erzählte;
während in mir die Wellen der Liebe
in den Klippen der Angst zerbrachen.

Auf dem Weg zu mir
habe ich mich oft verloren
und fand mich manchmal
selbst nicht mehr.

Die einen und die anderen
sagen zu mir:

ich rauche zu viel
ich trinke zu viel
ich liebe zu viel
ich reise zu viel.
ich denke zu viel
ich fühle zu tief
ich arbeite zu viel.

Und sie sagen, es würde mich
nochmal mein Leben kosten.

Leben kann man ohnehin
nicht aufsparen

 

Du sagst, Du liebst die Blumen,
doch pflückst sie ab.

Du sagst, Du liebst die Tiere,
doch sperrst sie ein.

Du sagst, Du liebst den Wind,
doch schließt das Fenster.

Und jetzt habe ich Angst,
wenn Du sagst, Du liebst mich.


Tropf,tropf....

Träne um Träne zerspringt
auf den kalten Fliesen des Badezimmers
Ich streife meine Kleider ab
lege sie geordnet neben die Wanne.

Tropf, tropf...

die Nässe läuft mit den Tränen um die wette.
Die Welt verschwimmt vor meinen Augen.-
nass rinnt es über meine Wangen
Tausendfach bricht das licht der kerzen...

Nackt steige ich in die Wanne-
heute brauche ich kein Wasser...
ich öffne meine Hand,
glänzend blitzt sie vor mir auf-
meine Erlösung...

Ruhig zerschneide ich meine Adern
und lehne mich zurück.

warm läuft es meine Arme hinunter,
in die leere Wanne.
Es wird langsam warm,
langsam still...

<> "wir sind wieder da! "
"wo ist das Kind schon wieder? "
"nichts als Ärger..."
" In ihrem Zimmer ist sie nicht."
"Im Wohnzimmer auch nicht..."
"ja schau, im Bad brennt licht! "
<> " bist du da drin? "
<> "hallo,bist du da drin? "
<> "nun sag schon was! "
"nichts als Ärger...! "
"lausch mal..."
"ja vielleicht höre ich ja was..."

<>

copy by <>

all die Träume
fielen stumm von seinen Augen
in der stille jener Nacht
als der kalte Hauch des Schicksals
seine blassen Lippen küsste

in tiefster Trauer
sank die Sonne hinter nackten Kronen alter Bäume
Schatten blieben regungslos
aus Angst zu grau erstarrt

er fiel hinab
ohne Worte, ohne Hoffnung
nur ein Stern am Himmel blieb
um das Schicksal zu betrachten

er fiel hinab
zitternd seine Schwingen brannten
als ein Schwan in seiner Einsamkeit
eine Träne still vergoß

der Engel
starb zum letzten mal
es bebte die Nacht
im blutroten Glanz
und mit aller Sehnsucht
vergangener Zeit
versank sein Name in Vergessenheit...

copy by <>

Selbsthass

Die Tränen in Deinen Augen gleichen dem Tau auf dem Gras, an einem Frühlingsmorgen.
Du fühlst Dich wie ein Vogel mit gebrochenen Flügeln, der auf der kalten Erde im Sterben liegt.
Fühlst Dich so allein, dass der Schmerz Dein Herz erkalten läßt. Bist taub gegenüber allen,
die Dir Gutes wollen. Lebst nur, weil Du lebst und nicht, weil Dir was am Leben liegt.
Verletzt die Menschen denen was an Dir liegt, damit Du in Deinem Selbsthass bestätigt wirst.
Und übersiehst, dass Du Menschen verlierst, die an Dich glauben.
(unbekannter autor)

 



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